Lehrgang ABC-Einsatz erfolgreich beendet

Dabei wurde ein Unfall während eines Verladevorgangs in einem Betrieb angenommen. So wurde ein IBC-Behälter und mehrere Säcke mit Granulat beschädigt, wobei ein Arbeiter sich noch am LKW befand.
Als erstes traf ein Löschfahrzeug ein, bei dem die Mannschaft die Lageerkundung sowie die Menschenrettung durchführte.
Kurz darauf trafen weitere Fahrzeuge des Umweltschutzzuges ein.
So wurde ein Dekontaminations-Platz errichtet und weitere Kräfte rüsteten sich mit Chemikalienschutzanzügen aus. Diese Trupps dämmten den Stoffaustritt ein und identifizierten die freigewordenen Stoffe. Nach der Stoffidentifikation begannen abschließend Umpumpmaßnahmen, um das beschädigte Behältnisse sicher zu entleeren.

Am Ende kann allen Lehrgangsteilnehmern zum bestandenen Lehrgang gratuliert werden.

Der Umweltschutzzug möchte sich ebenfalls noch bei der Firma Coroplast für die Übungsmöglichkeit bedanken.

 

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Sirenenprobealarm 05.12.14

Hierbei ertönt ab 10:00 Uhr der Signalton „Entwarnung“, welchem um 10:05 Uhr der Signalton „Warnung“ folgt. Zum Abschluss des Testlaufes wird um 10:10 Uhr noch einmal der Signalton „Entwarnung“ ausgelöst.

In der Stadt Wuppertal befinden sich derzeit 14 Sirenen, wie z. B. an der Gewerblichen Schule in der Bundesallee 222.

Die Sirenensignale in der Übersicht:

Alarm vor Gefahr:

Gefahr 1 Minute Auf- und Abschwellender Heulton.

Entwarnung

Entwarnung  1 Minute gleichbleibender Ton.

© Bild „Sirene“ Stadt Bonn; Bilder „Alarmtypen“ Wikipedia

Dienstplan

Einsatztaktiken und -techniken erfordern in der heutigen Zeit von den Feuerwehren einen hohen Ausbildungsbedarf. 

Um unseren Ausbildungsstandard zu erhalten bzw. kontinuierlich zu erhöhen, führen wir 14-tägig am Dienstag und an 4 Samstagen im Jahr unseren Ausbildungsdienst durch. Beginn der Übungsdienste in der Woche ist jeweils um 18 Uhr. Die Ausbildung dauert anschließend bis 22 Uhr. Der Samstagsdienst beginnt um 09 Uhr und endet offiziell um 13:30 Uhr. Vor allem in den Sommermonaten wird hierbei von den Kameradinnen und Kameraden das Ende zur Mittagszeit für einen sich anschließenden Grillnachmittag mit gemütlichem Beisammensein genutzt.                     

Zur Fahrzeug- und Materialerhaltung wird ebenfalls einmal im Monat ein Dienst eingeplant, der sogenannte Technikdienst. Hierbei werden die Fahrzeuge gesäubert und die Technik kontrolliert. Außerdem wird die Fahrzeughalle sowie die Unterkunft einer Reinigung unterzogen. Der Technikdienst beginnt um 18 Uhr und endet um 20 Uhr.

Den Dienstplan können Sie hier herunterladen.

  

Datum  Thema der Ausbildung
06.01.2015
  • Unterweisungen:
    • (1) Unfallverhütungsvorschrift
    • (2) Strahlenschutzverordnung
    • (3) Straßenverkehrsordnung

13.01.2015

  • Technikdienst Gruppe 2
20.01.2015
  • Stationsausbildung:
    • (1) Erste Hilfe I
    • (2) Erste Hilfe II
    • (3) ABC-ErkKW
27.01.2015
  • Brandschutzdienst (Optional)
    • Einsatzübung
03.02.2015
  • Stationsausbildung:
    • (1) CSA-Notfallmanagment
    • (2) Dekontamination im CSA-Notfall
    • (3) ABC-ErkKw
10.02.2015
  • Technikdienst Gruppe 1
  • Führungskräftesitzung (20-22 Uhr)
17.02.2015
  • Einsatzübung
20.02.2015
  • Jahreshauptversammlung (18.00-21.00 Uhr)
24.02.2015
  • Brandschutzdienst (Optional)
    • (1) Knoten und Stiche
    • (2) Türöffnung
28.02.2015
  • Einsatzübung
03.03.2015
  • Probenahme:
    • (1) Durchführung
    • (2) Dkoumentation
    • (3) Dekontamination und Verpackung
10.03.2015
  • Technikdienst Gruppe 2
17.03.2015
  • Stationsausbildung:
    • (1) LWR
    • (2) GW Dekon-P
    • (3) ABC-ErkKW
24.03.2015
  • Brandschutzdienst (Optional)
    • Einsatzübung
31.03.2015
  •  Deckeldienst

Feuerwache

Der Umweltschutzzug ist gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr auf der Hauptfeuer- und Rettungswache in Wuppertal-Elberfeld untergebracht. Dort stehen mehrere Fahrzeugspuren sowie ein Sozialraum und ein Bürocontainer zur Verfügung. Gemeinsam mit den Kräften der Berufsfeuerwehr werden die vorhandenen Seminar- und Sanitärräume genutzt.

Nur durch das gute Verhältnis zwischen den freiwilligen Kräften des Umweltschutzzuges und den Beamten der Berufsfeuerwehr ist ein harmonisches Zusammenleben unter einem Dach möglich.

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Aufgaben des Umweltschutzzuges

Der Umweltschutzzug ist auf Grund seines besonderen Aufgabenspektrums kein „gewöhnlicher“ Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Wuppertal. Er nimmt angesichts seiner Spezialisierung im Bereich des Umweltschutzes sowie der Abwehr von atomaren, biologischen und chemischen Gefahren eine Sonderstellung in der mit über 340.000 Einwohnern bewohnten Großstadt ein. Die Tätigkeiten lassen sich im Einzelnen wie folgt darstellen:

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 Löschwasserrückhaltung
 – von kontaminiertem Löschwasser 
 – von sonstigen wassergefährdenden Stoffen

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 Messung und Probenahme
 – bei Unfällen und Leckagen mit Gefahrstoffen
 – bei Brandereignissen
 – bei unklaren Gerüchen

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 Weitere Tätigkeiten bei Gefahrgut- und Gefahrstoffunfällen
 – stellen eines Sicherheitstrupps
 – Abdichten von Leckagen (mit Technik der Berufsfeuerwehr)
 – Umpumpen von Gefahrstoffen (mit Technik der Berufsfeuerwehr)

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 Personen-Dekontamination
 – von Zivilpersonen (verwundet und unverwundet)
 – von Einsatzkräften

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 Geräte-Dekontamination
 – von Kraftfahrzeugen zum Beispiel bei Tierseuchen
 – von Einsatzgeräten oder anderem Material


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 Flächen-Dekontamination
 – bei besonders großen oder intensiven Ölspuren
 – bei Kontamination mit Gefahrstoffen

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 Unwettereinsätze
 – Abpumpen von Wasser in Gebäuden
 – Beseitigung von umgefallenen und umsturzgefährdeten Bäumen

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 Überörtliche Hilfeleistung
 – Messen: Messzug 1 der Bezirksregierung Düsseldorf
 – ABC-Bereitschaft: ABC-Bereitschaft 1 der Bezirksregierung Düsseldorf
 – Dekontamination: V-Dekon-B 50 NRW der Stadt Wuppertal

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 Tätigkeiten bei Ausnahmezuständen
 – bei starken Schneefällen
 – bei großflächigen Stromausfällen
 – bei sonstigen Notlagen

Diese Auflistung stellt einige Aufgaben des Zuges zur Übersicht dar und ist nicht abschließend.

Wegen den speziellen Aufgaben beschränkt sich das Haupteinsatzgebiet nicht – wie bei anderen Löschzügen – auf einzelne Stadtteile Wuppertals, sondern umfasst das gesamte Stadtgebiet (ca. 170 km²). Fortführend wird der Umweltschutzzug bei besonderen Einsatzlagen im Rahmen der sogenannten überörtlichen Hilfeleistung auch über die Stadtgrenzen hinaus aktiv.

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